Betterspace und luca lösen unterschiedliche Aufgaben im Hotel. better.guest von Betterspace ist eine digitale Gästemappe, die neben dem Energiemanagement der Firma steht. luca ist eine Guest-Experience-Plattform, die Check-in, Gästemappe, Kommunikation, Upselling, Zahlungen und Kassensysteme in einem System bündelt. Diese Seite hilft dir zu entscheiden, welcher Ansatz zu deinem Haus passt.
Beide Anbieter sind deutsche Unternehmen mit DACH-Fokus und arbeiten DSGVO-konform. Der Unterschied liegt im Umfang, nicht in der Herkunft.
Die ganze Gästereise gegen die digitale Gästemappe
better.guest ist eine digitale Gästemappe. Gäste sehen Informationen zum Haus, buchen Zusatzleistungen an und rufen Angebote ab, über ein In-Room-Tablet oder als Web-App auf dem eigenen Smartphone. Das deckt die Zeit im Zimmer gut ab.
luca setzt früher an und hört später auf. Der Gast füllt vor der Anreise seine Daten und die Zahlungsart aus, checkt online ein und überspringt die Warteschlange an der Rezeption. Beim Check-out prüft er die Rechnung per E-Mail und gibt den Schlüssel zurück. Bis zu 69 % der Gäste nutzen den Pre-Check-in laut luca, die Check-in-Zeit sinkt um bis zu 80 %. Der digitale Gästeführer ist dabei ein Baustein unter mehreren, nicht das ganze Produkt.
Mehr zum digitalen Check-in bei luca
Zahlungen und Kasse im Gastfluss
Hier trennen sich die Systeme klar. better.guest bietet keine integrierten Zahlungen und kein Kassensystem. Upsell-Buchungen laufen als Anfrage an die zuständige Abteilung, ohne dass direkt kassiert wird.
luca kassiert im selben Fluss. luca Pay läuft über Adyen, mit weniger als 1 % Kartengebühr auf alle Karten und ohne Abo. Für die Gastronomie gibt es ein Kassensystem, QR-Code-Zahlung am Tisch und Kartenterminals ab 19 € im Monat. Das Isla Brown Corinthia Resort (Curio Collection by Hilton, 165 Zimmer) hat mit QR-Bestellung an Pool, Strand und Rooftop 180 zusätzliche Bestellpunkte geschaffen und in einem Monat 12.500 € Zusatzumsatz im F&B gemacht.
Hotel und Restaurant unter einem Dach
Betterspace richtet sich an die Hotel-Gästemappe. Wer Restaurant, Bar oder Room-Service digital abwickeln will, braucht dafür ein separates Kassen- und Zahlungssystem.
luca bedient Hotel und Gastronomie mit demselben Konto. Das Vienna House by Wyndham Andel's Berlin (550+ Zimmer) fährt den kompletten Stack: Check-in am Lobby-Terminal mit Schlüsselausgabe, integrierte Zahlung mit automatischer Rechnung, mobiles Bestellen im Konferenzbereich und in der Lounge, Ein-Klick-Upgrades und ein 24/7-Self-Service-Shop mit Altersverifikation. Für Häuser mit eigener Gastronomie ist das ein Unterschied im Alltag.
KI-Kommunikation ohne Umweg
better.guest bindet Gäste-zu-Hotel-Kommunikation über Drittanbieter wie straiv an, eine eigene KI steht nicht im Vordergrund. luca bringt luca Chat mit: Gäste schreiben über WhatsApp oder E-Mail, die KI beantwortet wiederkehrende Fragen automatisch und legt bei Bedarf Aufgaben an, etwa "neue Handtücher". Seit Juli 2026 sammelt die luca Inbox jede schriftliche Nachricht pro Gast in einem Thread, sodass dein Team ohne Toolwechsel antwortet.
Wann Betterspace die bessere Wahl ist
Es gibt Häuser, für die better.guest der passendere Weg ist.
- Energiemanagement steht im Vordergrund. Betterspace kommt aus der Energietechnik mit better.energy und nach eigenen Angaben 155.000+ vernetzten IoT-Geräten. Wenn du Heizungssteuerung und Verbrauchssenkung mit einer Gästemappe aus einer Hand willst, deckt Betterspace beides ab.
- Feste In-Room-Tablets sind gesetzt. Wer bewusst auf Tablets im Zimmer als Ausstattungselement setzt, findet bei Betterspace ein etabliertes Produkt mit CMS-Backend und Referenzen wie Upstalsboom, Der Europäische Hof Heidelberg und Hotel Oderberger Berlin.
- Der Bedarf endet bei Information und Angeboten. Wenn Check-in, Zahlungen und Kasse nicht Teil des Projekts sind, ist der schlankere Zuschnitt von better.guest ausreichend.
